Leitfaden und Präventionskonzept des Turn- und Spielverein Birgden 1924 e.V. zum Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt im Verein

„Statistisch gesehen befinden sich in jeder Schulklasse ein bis zwei Kinder, die sexuelle Gewalt erleiden oder erlitten haben. Folglich ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Kinder und Jugendliche im TuS davon betroffen sind.“

 

Der besseren Lesbarkeit halber verwenden wir die männliche Form von Personen, was aber die weibliche und diverse Form in gleichem Maße miteinschließt.

 

Wir als Turn- und Spielverein Birgden 1924 e.V. wollen, dass Kinder und Jugendliche, aber auch alle Eltern und Erwachsenen, offen mit unseren Übungsleitern und Helfern über sexualisierte Gewalt sprechen können.

Wir als Übungsleiter wollen ebenfalls offen darüber kommunizieren und die Turnhalle und Freizeitaktionen als offene Räume gestalten, in denen über alles gesprochen werden kann, darf und soll.

 

Dafür werden Fachkräfte ausgebildet, ein Vertrauensteam gebildet, alle Übungsleiter und Helfer geschult und sensibilisiert und allgemeine Regeln für Übungsleiter, Helfer und Mitglieder formuliert, aufgeschrieben und gelebt. Für die Prävention brauchen wir auch die Mithilfe aller Teilnehmer und Erziehungsberechtigten.

 

Wir müssen dafür zwei Fragen stellen:

 

  1. Wie erkenne ich Anzeichen von sexualisierter Gewalt bei Kindern und Jugendlichen und was tue ich dagegen?
  2. Wie schützen wir uns als Verein vor sexualisierter Gewalt und dessen Vorwurf?

Wie wir uns mit diesen Fragen auseinandersetzen findet Ihr in unserem Leitfaden

Für die Nutzung der Turnhalle an der Grundschule sehr wichtig ist die Nutzung der Umkleiden:

 

Da die Umkleidesituation in unsere Turnhalle zurzeit nicht dem Standard entspricht (nach Geschlechtern getrennt voneinander), haben wir Lösungsvorschläge formuliert:

  • Möglichst in Sportkleidung zur Übungseinheit erscheinen, so dass nur noch das Schuhwerk gewechselt werden muss
  • In den Umkleiden haben keine Personen Zutritt, die nicht zur Gruppe gehören.
  • Erwachsene sollten außerhalb der Umkleide bleiben, solange eine Gruppe sich umzieht. Nur, wenn die Teilnehmer beim Umziehen Hilfe benötigen, dürfen sich Erwachsene in der Umkleide aufhalten.
  • Nutzung von Nebenräumen zum Umkleiden, wie der Lehrerumkleide oder dem Vorraum der Schwimmhalle
  • Nur eine Gruppe in der Umkleide, nicht zwei gleichzeitig
  • Umkleidesituation mit den Kindern und Jugendlichen besprechen
  • Die große Hallentür steht offen
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© Ulrike Schürmann-Priemer